Introducing CXT
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Introducing CXT / Einleitung / FragmentCreator

Introducing FragmentCreator

Der digitale Wandel ändert zunehmend auch den Umgang mit Informationen. Kaum ein Konsument macht sich heute noch die Mühe, Inhalte und Informationen gezielt zu suchen. Stattdessen erwarten die Konsumenten, dass ihnen Inhalte kontextbezogen („context-aware“) ausgespielt und präsentiert werden – immer genau passend zu ihren persönlichen Interessen und ihrer aktuelle Situation.

Für die Content-Lieferanten heißt das in erster Linie, dass sie auf diesen Wandel reagieren müssen. Erfolgreich agierende Unternehmen müssen dafür sorgen, dass die Nachrichten oder Inhalte die Menschen dort erreichen, wo sie sich gerade aufhalten. Ging die Kommunikation bislang direkt vom Content-Lieferanten zum Konsumenten, werden nun wieder verstärkt Mittler in Form von (fremden) Distributionskanälen und Plattformen zwischengeschaltet. In welchen Plattformen und Portalen ein Unternehmen dabei präsent sein muss, ist individuell unterschiedlich. Doch letztlich läuft alles auf die größtmögliche Distribution der Inhalte hinaus, über alle digitalen Plattformen, Devices und Kanäle hinweg.

Ein Problem dabei: Die starke Fragmentierung der Geräteklassen und Distributionskanäle. Smart/Connected Devices im „Internet of Things“, klassische Webseiten, mobile Apps, Webshops, Digital Signage, Social Media, Single-Page-Applications, Portale oder andere Software (In-Car Entertainment, Wearables). Und täglich kommen neue hinzu...

Für die Content-Ersteller heißt das, sie haben keine Information (mehr) darüber,

  • wo ihr Inhalt präsentiert wird (Device, Kanal, Plattform,...)
  • wie auf den Inhalt zugegriffen wird (Pull-Request, Push-Notifications, dialogorientierte Ausgabe über einen digitalen Assistenten, KIs, ...)
  • wie ihr Inhalt dargestellt wird (visuelle Darstellung, Layout, Sprachausgabe, ...)
  • wie ihr Inhalt strukturiert wird (in welchem Kontext, für welche Zielgruppe, ...)

Damit sich Inhalte trotzdem nahtlos in all diese Szenarien einfügen, müssen sie variabel und leicht konsumierbar sein.
Eine Produktempfehlung muss auf einer digitalen Anzeigetafel ebenso funktionieren wie als Push-Notification für eine Shopping-App.

Idealerweise verfügen Inhalte über „Varianten“, die kontextabhängig ausgespielt werden.
Ein Beispiel: Eine Push-Notification kann zunächst als einfache Textnachricht angezeigt werden (Variante „Text“). Abhängig von der Reaktion des Konsumenten (z. B. beim Scrollen) wird dann ein Produktvideo abgespielt (Variante „Video“). Oder abhängig von der Umgebung die Variante „Audio“, die einen Inhalt über die smarten Lautsprecher in der Wohnung oder im Connected Car des Konsumenten ausgibt.

FragmentCreator: The first client in the CXT family

Der FragmentCreator ist der erste „CXT-Client“, der ganz auf den speziellen Aufgabenbereich der Content-Erstellung und Content-Verteilung ausgerichtet ist. Der FragmentCreator unterstützt Redakteure bei der Erstellung von „modularem“ Inhalt, der auf vielen verschiedenen Geräten und in unterschiedlichen Kontexten gezeigt werden kann.

Fragmente: Von festen Strukturen zu modularen Inhalten

Der FragmentCreator speichert Inhalte in formatneutralen „Fragmenten“. Dank ihrer inhaltlichen Abgeschlossenheit können Fragmente unabhängig von einem Kontext erzeugt, verwaltet, mit Tags versehen und (z. B. über FirstSpirit CaaS) veröffentlicht werden.

Fragmente:

  • sind kleine, in sich abgeschlossene Content-Einheiten
  • liegen nicht mehr starr im Kontext einer Website, sondern können in vielen unterschiedlichen Kontexten verwendet werden
  • sind stark gegliedert und modularisiert
  • werden unabhängig davon erstellt, wo sie verwendet werden sollen. Die spätere Darstellung oder der Ausgabekanal spielt keine Rolle. Einmal erstellt, decken diese Fragmente einen breiten Einsatzbereich ab.
  • bestehen aus vielen, unterschiedlichen Varianten

Varianten:

  • stellen den gleichen Inhalt (bzw. die gleiche inhaltliche Aussage) in unterschiedlicher Ausprägung bereit (für unterschiedliche Sprachen, Zielgruppen, Umgebungen usw.)
  • unterscheiden sich z. B. in ihrem Umfang, im Detailgrad oder in ihrer Sprachform (einfach vs. komplex)
  • können einfach erstellt werden, indem vorhandener Inhalt kopiert und angepasst wird
  • können individuell, d.h. unabhängig von ihrem Fragment oder weiteren Varianten bearbeitet und veröffentlicht werden (z. B. Sprachvariante „EN“ ist freigegeben, Sprachvariante „FR“ ist nicht freigegeben)

Vorteile

Arbeiten mit dem FragmentCreator:

  • einfache Bedienung
  • ausgerichtet auf eine einzelne Benutzerrolle

Arbeiten mit Fragmenten und Varianten:

  • Inhalte können unabhängig von der späteren Präsentation erstellt werden (für unterschiedliche Devices, Plattformen usw.)
  • Inhalte sind überall konsumierbar
  • Inhalte können in vielen unterschiedlichen Kontexten verwendet werden
  • Inhalte sind flexibler und können für unterschiedliche Zielgruppen ganz individuell angepasst werden

Neues Paradigma:

  • Der Fokus liegt auf den Inhalten, nicht auf der Darstellung.
  • keine Seitenstrukturen, keine Navigationsstrukturen, keine Ausgabekanäle – „nur“ Inhalte

FirstSpirit CaaS und FirstSpirit ICE

KI-gestützte Personalisierung und flexible Content-Verteilung

FirstSpirit CaaS: Der Aufwand, Inhalte für immer neue Kanäle und Geräte zu adaptieren, entfällt im Zusammenspiel mit FirstSpirit CaaS. Über die universelle CaaS-Schnittstelle können Fragmente und Varianten (aus dem FragmentCreator) von beliebigen Frontends angezogen werden (Pull-Prinzip – Extern fragt bei FirstSpirit nach Inhalten). Damit wird jede App erreicht, die sich per Schnittstelle ansteuern lässt. Die Inhalte können (über FirstSpirit CaaS) flexibel verteilt werden, sowohl auf unternehmenseigener Ebene als auch für die Kanäle von Drittanbietern.

Weitere Informationen zu FirstSpirit CaaS: siehe Dokumentation.

FirstSpirit ICE: Mithilfe der FirstSpirit Intelligent Content Engine können die Varianten aus dem FragmentCreator KI-gestützt ausgespielt werden. Für jeden Konsumenten hochgradig personalisiert und genau auf die aktuelle Situation abgestimmt. FirstSpirit ICE wertet Zielgruppen, Besucherinteraktionen, Devices, u.a. aus und spielt automatisch die passenden, digitalen Inhalte für jeden Konsumenten in Echtzeit aus.

Weitere Informationen zu FirstSpirit ICE: siehe Dokumentation.

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