Einführung
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Einführung / Steuerung des Servers / Windows

Steuerung des FirstSpirit-Servers unter Windows-Betriebssystemen

Inhaltsverzeichnis

Der FirstSpirit-Server (bzw. die FirstSpirit Java VM) wird über den Tanuki Service Wrapper gestartet und gestoppt (siehe Konfiguration).

Die entsprechende Aktion, u.a.:

  • Start des FirstSpirit-Servers,
  • Stopp des FirstSpirit-Servers,
  • Neustart des FirstSpirit-Servers,
  • Erzeugen von Thread Dumps, ...

wird über die fs5 Startdatei an die JVM weitergegeben.

Ausnahme: Die fs5 Startdatei wird nicht verwendet, wenn der FirstSpirit-Server als Systemdienst gestartet ist.

Wichtig Die fs5 Startdatei sollte nicht verändert werden.
Wichtig Vor dem Starten und Stoppen des FirstSpirit-Servers sollte der Wartungsmodus aktiviert werden.

Zur Steuerung über das FirstSpirit ServerMonitoring siehe FirstSpirit - Steuerung.

Über einen Windows-Dienst

Unter Microsoft-Windows-Betriebssystemen kann der FirstSpirit-Servers über einen Windows-Systemdienst gestartet werden.

Der Dienst wird zunächst über den folgenden Aufruf installiert:

~FS\bin\fs5 install
Wichtig Achtung! Für den Aufruf von fs5 install werden unter Windows Administratorenrechte benötigt.

Der FirstSpirit-Server kann anschließend über den neu installierten Dienst gestartet, beendet oder neu gestartet werden.

Der Dienst kann alternativ auch über die fs5 Startdatei gestartet und gestoppt werden:

~FS\bin\fs5 start 
~FS\bin\fs5 stop

Die Konfiguration des Windows-Dienstes in der Datei fs-wrapper.isolated.conf (bzw. fs-wrapper.conf) kann über die Parameter wrapper.ntservice.* angepasst werden (siehe wrapper.java.command).

~FS ist hier das Installationsverzeichnis für den FirstSpirit-Server.

Wichtig Hinweis: Bei Namensänderung des Windows-Systemdienstes: muss der Service mit dem alten Namen zunächst deinstalliert werden:
~FS\bin\fs5 remove
Anschließend muss der Dienst mit dem neuen Namen installiert werden:
~FS\bin\fs5 install

Ohne Nutzung eines Windows-Diensts

Alternativ kann der FirstSpirit-Server mit folgendem Aufruf über die Konsole gestartet werden (ohne Nutzung eines Systemdienstes):

~FS\bin\fs5.cmd console

Der Server kann über das Konsolenfenster mit der Tastenkombination Strg+C beendet werden.

Runlevel

Beim Start eines FirstSpirit-Servers stehen Informationen über den aktuellen Runlevel zur Verfügung.

Die Runlevel werden an verschiedenen Stellen ausgegeben:

  • als Logausgabe in der Datei fs-server.log bzw. fs-wrapper.log
  • als Wert [Zahl] in der Datei ~FS/.fs.lock

Anhand dieser Runlevels kann abgelesen werden, ob bzw. wann welche Server-Funktionalität zur Verfügung steht:

  • SHUTDOWN (RunLevel 0)
    Der Server ist heruntergefahren.
    Hinweis: Die Datei ~FS/.fs.lock ist in diesem Runlevel nicht vorhanden.
  • IN_PROGRESS (RunLevel 20)
    Der Server startet bzw. wird beendet, es sind keine Funktionalitäten sicher verfügbar.
  • CORE_STARTED (RunLevel 40)
    Die Grundfunktionalitäten stehen zur Verfügung, der Server kann über den SOCKET-Port erreicht werden.
  • ROOT_WEBAPP_STARTED (RunLevel 60)
    Der Server kann nun auch über den HTTP-Port erreicht werden.
  • CORE_WEBAPPS_STARTED (RunLevel 80)
    Die globalen Web-Anwendungen stehen zur Verfügung.
  • STARTED (RunLevel 100)
    Alle FirstSpirit-Funktionalitäten stehen zur Verfügung.

Auf diese Runlevel kann beispielweise per API reagiert werden (Interface RunLevelAgent, Package de.espirit.firstspirit.agency, FirstSpirit Developer-API).

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