1. Überblick

Dieses Dokument beschreibt die Installation und Konfiguration des Moduls aws-services-s3deployment für die Veröffentlichung der Inhalte aus FirstSpirit in ein AWS 3-Bucket. Das Modul bietet die Funktion, Dateien, die bei einer FirstSpirit-Generierung entstehen, aus dem Staging-Verzeichnis in ein S3-Bucket hochzuladen. Falls vorhanden und entsprechend konfiguriert, wird auch der Cache aus einem CloudFront CDN invalidiert. Die Funktion des Moduls umfasst Voll-, Teil- und Delta-Generierungen. Details dazu werden in den entsprechenden Kapiteln erläutert.

2. Systemvoraussetzungen

Das Modul kann nur in Kombination mit dem aws-services-base-Modul verwendet werden und setzt einen FirstSpirit-Server in mind. Version 5.2.190808 (Isolated) voraus.

Damit die Cacheinvalidierung im Rahmen des Deployments ausgeführt wird, muss in der AWS-Konsole die Richtlinie für CloudFront ggf. angepasst werden, sodass die DistributionConfig abgefragt werden kann. Mehr Details findet man in der offiziellen Dokumentation (der notwendige REST-Endpunkt ist GetDistributionConfig).

3. Installation und Konfiguration

3.1. Installation des Moduls

Die Module aws-services-base und aws-services-s3deployment-X.X.X.fsm werden über den FirstSpirit-ServerManager im Bereich Server  Eigenschaften  Module installiert. Gegebenenfalls muss nach der Installation das Modul noch um die Option Alle Rechte erweitert werden.

3.2. Konfigurationsmöglichkeiten für das Modul

Es gibt zwei Konfigurationsmöglichkeiten für das aws-services-s3deployment-Modul.

3.2.1. Zentrale Konfiguration über die Projektkomponente

add projectcomp
Abbildung 1. Hinzufügen der Projekt-Komponente

Unter den Projekteigenschaften muss zuerst die Projektkomponente AWS-Services-Configuration-ProjectApp hinzugefügt werden. Beim Betätigen des Buttons Konfigurieren öffnet sich ein Dialog, in dem die zentrale Konfiguration für installierte FirstSpirit-AWS-Module angelegt werden kann. Mithilfe des +-Buttons kann eine Konfiguration für das aws-services-s3deployment-Modul hinterlegt werden. Wird das Modul im SaaS-Umfeld eingesetzt, so können die Anmeldedaten (Access-Key, Secret-Key) leer gelassen werden. Diese werden aus der Umgebung ermittelt. Andernfalls müssen IAM-Credentials über die AWS-Konsole erstellt und eingetragen werden.

Im Allgemeinen bietet die Oberfläche folgende Möglichkeiten der Konfiguration: